Kurz vor 14:00 Uhr kamen viele, viele Menschen auf den Dorfplatz in Hinterberg bei Peggau.
Der Platz war von den Herren des Bauhofes wunderschön herausgeputzt worden. Auch die Sprechanlage wurde von ihnen bereitgestellt.
Voller froher Zuversicht wurde die Weihe der mitgebrachten Speisen erwartet. Eine festliche Stimmung breitete sich unter den Menschen jeden Alters aus. „Alte“ Bekanntschaften wurden mit großer Freude wieder aufgefrischt. Einige sagten, dass „Ostern“ für sie erst mit der „Fleischweihe“ im Dorf beginnt.
Herr Ing. Helm sen. und sein Team vollzogen die Segnung würdevoll und ganz im Sinne des Festes. Er ging mit dem Weihwasser auch weit durch die stark besuchte Hinterbergstraße, um den Segen zu überbringen.
Die Speisensegnung wurde für die Menschen zu einem wunderschönen Beginn des Osterfestes 2026.
Alle „heiligen Zeiten“, vor allem zu den Festtagen, aber auch darüber hinaus, sollen unsere Kirchen schön und sauber dastehen.
Fleißige Menschen werkten dabei: Die Fenster, Bänke, Luster, Gitter, Bilder und alle sonstigen Gegenstände, vor allem aber die Böden, mußten vom Schmutz befreit werden. Nach getaner Arbeit freuten sich alle Beteiligten über den schönen Anblick und das gute Gefühl, gemeinsam eine wichtige und umfangreiche Aufgabe bewältigt zu haben.
Zum wunderbaren Gesamtbild passt nun auch die kürzlich „frisierte“ Mauer des Friedhofes bestens dazu. Der stark überwuchernde Efeu wurde gezielt zurückgeschnitten, sodass die Gräber wieder gut zu sehen sind und keine Gefahr mehr besteht, dass eine Mauer Schaden nimmt.
Ein herzliches „Dankeschön!“ gilt allen, die sich zur „heiligen“ Zeit, aber auch das ganze Jahr über, am Putzen sowie an den Schneidearbeiten beteiligt haben.
Genau am Morgen des Kirchenputztages in Peggau, dem 26. März 2026, kam die erfreuliche Nachricht, dass das gestohlene Bild aus unserer St.-Margarethen-Kirche wiedergefunden worden war! Große Freude herrschte darüber, verbunden mit einem ganz herzlichen Dank an die Mitarbeitenden der Polizei, die dies ermöglicht haben.
Am Abend des Palmsamstags (28. März) kamen wieder viele Menschen zur Margarethenkirche in Peggau, um ihre „Palmkätzchen“-Zweige weihen zu lassen.
Im Verlauf der Messe stellten sich die Erstkommunionkinder des Jahres 2026 aus Peggau vor. Ein herzliches „Willkommen!“ in der kirchlichen Gemeinschaft.
Feste wie die Palmweihe, die Fleischweihe und andere kirchliche Feiern zeigen, wie wichtig solche Begegnungen für unsere Gesellschaft sind: Menschen, die einander zumindest vom Sehen kennen, treffen sich freudig wieder und kommen miteinander ins Gespräch. So wird die Gemeinschaft der Menschen gestärkt.
Dies erscheint besonders bedeutsam in einer Zeit, in der durch moderne Medien auf das Hochjubeln einer Person oft rasch eine öffentliche Kritik oder Verurteilung folgen kann. Schon vor rund 2.000 Jahren erlebte auch Jesus von Nazareth ähnliche Entwicklungen.
Kirchliche Feste können dazu beitragen, Gemeinschaft zu stärken und vorschnelle Verurteilungen zu vermeiden. Möge dies auch weiterhin gut gelingen.
Der diesjährige Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung steht unter dem Motto „Beteiligung kommt von Teilen“, mit Fokus auf die Förderung von Partizipation und Bildung für Frauen im Globalen Süden.
Alljährlich unterstützt der Pfarrgemeinderat Deutschfeistritz-Peggau diese Aktion unter Mithilfe engagierter Helferinnen und Helfer. Bereits am Freitag wurden die zahlreichen hausgemachten Suppeneinlagen sorgfältig verpackt und beschriftet. Am Samstag konnten diese Köstlichkeiten und auch „Suppe to go“ gegen eine Spende am Marktplatz erworben werden. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, kurz stehen zu bleiben, miteinander ins Gespräch zu kommen und mit ihrer Spende einen Beitrag zu leisten. Weiters gab es auch am Sonntag nach der Hl. Messe die Möglichkeit, Suppeneinlagen mitzunehmen.
Die Organisatoren freuen sich über die große Unterstützung aus der Bevölkerung. Vergelt’s Gott für die Spenden in Höhe von € 954,50.
Am Valentinstag lud Pastoralreferent Peter Schlör zu einem besonderen „Wortgottesdienst für Liebende“ in die Kirche Peggau ein.
Der Kirchenraum war stimmungsvoll gestaltet: Auf dem Boden vor dem Altar waren Blumen zu einem großen Herz geformt – ein sichtbares Zeichen für die Liebe, die an diesem Tag im Mittelpunkt stand.
Als Leitwort begleitete die Feier der Satz aus dem ersten Korintherbrief: „Die Liebe hört niemals auf“ (1 Kor 13,8).
Anstelle einer klassischen Predigt betrachteten die Gottesdienstbesucher gemeinsam ein Bild der Hochzeit zu Kana, das Original stammt aus der Kirche in Adriach.
Ein weiterer besonderer Moment war das Teilen des Brotes. Rund um den Altar versammelten sich die Gläubigen und teilten miteinander das Brot.
Dieses Zeichen der Gemeinschaft machte spürbar, dass Liebe nicht nur ein Wort bleibt.
Zum Mitnachhausenehmen, bekamen wir noch „ Nudeln in Herzform“ mit.
Im Anschluss wurden wir noch zu einer Agape ins Mesner Haus geladen.
„Herr, gib allen Menschen, die gefallen sind, Kraft, sich zu sammeln und wieder aufzustehen.“
Am vergangenen Samstag gestalteten die Firmlinge unserer Pfarre gemeinsam mit ihren Eltern und Firmbegleitern den Kreuzweg am Kalvarienberg.
Die Jugendlichen setzten sich dabei mit Situationen auseinander, in denen Menschen im Alltag fallen und überlegten, wie man wieder aufstehen kann und wo man anderen helfen kann.
Mit viel Engagement entstanden eigene Texte und Fürbitten, und einige Stationen wurden durch kleine Pantomimen dargestellt. So wurde der Kreuzweg zu einem sehr berührenden Erlebnis.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Firmlingen für die vorbildliche Vorbereitung und Gestaltung, sowie allen, die mitgebetet und mitgeholfen haben.
Ein besonderer Dank gilt auch den Eltern für die vielen köstlichen Speisen, die wir anschließend bei strahlendem Sonnenschein am Kirchberg gemeinsam genießen konnten. Es war eine schöne Zeit mit guten Gesprächen und wertvoller Gemeinschaft.
Firmlinge der Pfarre Deutschfeistritz-Peggau besuchen die Frühgeburtenstation
Mit 5 Burschen und 15 Mädchen machten wir uns am Samstag, 17.1. mit Öffis auf den Weg, um die Frühgeburtenstation in Graz zu besuchen.
Von der Krankenhausseelsorgerin Maria Ladenhauf wurden die Firmlinge in sehr einfühlsamer Weise auf den Besuch in der Station vorbereitet. Die Jugendlichen stellten sehr tiefgehende Fragen, die ausführlich und gut beantwortet wurden.
Danach durften wir in kleinen Gruppen einen kurzen Blick zu einem Frühchen werfen, was uns alle sehr berührt und bewegt hat. Vor den Stationen hingen Bilder, wo Eltern ihren Dank für die Hilfe, die ihren Kleinsten hier zuteilwurde, ausgedrückt haben.
Mit unserem kleinen Geschenk - ein kleines weißes Plüschschaf, dem die Firmlinge spontan den Namen BENEDIKT (der Gesegnete) gegeben haben - wollten wir ausdrücken, welch ein Segen jedes einzelne Kind ist.
Abschließend versammelten wir uns in der hellen Kapelle im Erdgeschoss. Dieser Ort ist für die Angehörigen nicht nur ein Ort des Bangens, sondern auch ein Ort des Abschieds, der Trauer, aber auch des Erinnerns. Einmal im Jahr werden die Familien, deren Babys verstorben sind, zu einer gemeinsamen Feier eingeladen.
Wir machten hier ein kleines Abschlussritual, um zur Ruhe zu kommen und um unsere Dankbarkeit für den tagtäglichen Einsatz für das Leben, der in diesem Krankenhaus geschieht, auszudrücken.
Beim Singen des Liedes „Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“ - nach der Melodie LAUDATE OMNES GENTES - breitete sich Zuversicht und Hoffnung aus.
Wir danken allen Firmlingen und den 2 Müttern, die sich Zeit genommen haben, mitzukommen.
Renate, Maria und Werner (Firmbegleiter.Innen)